Bleichsymbole

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Bleichsymbole zeigen Ihnen, wie ein Kleidungsstück behandelt werden darf. Das Dreieck-Symbol ist grundsätzlich auf jedem Etikett zu finden. D.h. Sie sollten das Symbol in jedem Fall genauer unter die Lupe nehmen bevor sie ihre Wäsche bleichen möchten. Der wichtigste Hinweis: Ein durchkreuztes Symbol besagt, dass ein Kleidungsstück nicht gebleicht werden darf. Bleichmittel sollten von Ihnen nur dann eingesetzt werden, wenn unerwünschte Farbflecke und Vergilbungen aus der Wäsche zu entfernen sind. Übrigens: In pulverförmigen Waschmitteln sind bereits Bleichstoffe enthalten. Der Griff zum teuren Fleckensalz ist damit nicht immer nötig! Lässt sich die Behandlung mit Bleiche nicht vermeiden, kommen die so genannten Bleichsymbole ins Spiel. Um die verschiedenen Symbole auf dem Pflegeetikett richtig deuten zu können, sind diese nachfolgend angeführt und beschrieben.

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Bedeutung der Symbole

bleichsymbole standardStandard: Sie dürfen das Kleidungsstück entweder mit Chlor, mit Sauerstoff oder mit einem anderen Bleichmittel bleichen. Mit anderen Worten: Dieses Kleidungsstück kann ohne Probleme mit Bleichmitteln behandelt werden. Sie müssen nichts berücksichtigen.

bleichsymbole sauerstoffO (Sauerstoff): Ist das Bleichen lediglich mit Sauerstoff erlaubt, ist das Dreieck mit zwei Strichen versehen. Achten Sie darauf, dass der Bleichvorgang mit keinem anderen Mittel als Sauerstoff durchgeführt werden darf.

bleichen vermeidenEinschränkung: Eine Behandlung mit Bleiche ist nicht möglich. Neben dieser Abbildung existiert eine ähnliche Darstellung mit einem dunklem, ausgefüllten, Dreieck. Dieses Symbol wird durch die neue, hier gezeigte Variante, abgelöst. Die Bedeutung bleibt bestehen.

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Mehr über Bleichsymbole

Waschsymbole sind wichtig, um Kleidungsstücke nach Herstellerkriterien richtig waschen zu können. Wird ein Kleidungsstück oft getragen und gewaschen, kann es vorkommen, dass es trotz der Maschinenwäsche nicht mehr zur Gänze sauber wird. Damit das Kleidungsstück wieder so aussieht wie beim Kauf, ist oft der Griff zur Bleiche notwendig. Allerdings eignen sich nicht alle Kleidungsstücke dazu. Waschsymbole zeigen Ihnen an, wie die Wäsche gewaschen werden soll. Finden Sie auf dem Etikett der Kleidung ein Dreieck – wenn es nicht durchgestrichen ist – können Sie dieses bleichen (Bleichsymbole). Ebenso lassen sich Schweiß- und Essensflecke (Tee, Kaffee, Wein, Früchte), sowie Kragenränder hervorragend mit Bleiche behandeln.

Da diese Art der Reinigung häufig Farbe und Fasern angreift, warnen diverse Bleichsymbole, vor etwaigen Problemen bei der Fleckenbehandlung. Heutzutage ist das Bleichen mit Chlor nicht mehr üblich, allerdings kommt es dennoch auf diversen Etiketten vor. Darf ihr Kleidungsstück keinesfalls gebleicht werden, dann sollten Sie auch mit bleichenden Fleckentfernungsmitteln und Fleckensalzen vorsichtig umgehen. Übergeben Sie hier am besten einem Fachmann Ihre Textilien, dieser weiß mit Sicherheit was das Beste für Ihr geliebtes Kleidungsstück ist und welche Bleichsymbole sich mit welchen Bleichmitteln vertragen.


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Bleichtipps für ihre Wäsche

1. Bleichmittel kommen insbesondere bei weißer Wäsche zum Einsatz. Gelbe Ränder, Flecken und Vergilbungen können so leicht behandelt werden.
2. Pulverförmige Vollwaschmittel enthalten Bleichstoffe. Alle anderen flüssigen oder pulverförmigen Waschmittel hingegen nicht. Die entsprechenden Wirkstoffe werden allerdings erst bei höheren Waschtemperaturen aktiv. Generell empfiehlt es sich mindestens drei Waschmittel zu besitzen: Pulverförmiges Vollwaschmittel für weiße Wäsche, Colorwaschmittel für bunte Wäsche und Wollwaschmittel für Wolle oder Seide.
3. Bei hartnäckigen Flecken wird der Griff zur chemischen Bleiche notwendig. Fleckensalze oder ähnliche Mittel werden der Wäsche (entsprechend der Anleitung und der Bleichsymbole) beigegeben.
4. Bleiche auf Sauerstoffbasis ist umweltverträglich und reinigt Baumwolle sowie Leinenstoffe besonders gut.

5. Bleiche auf Chlorbasis ist erfahrungsgemäß sehr aggressiv und sollte selten zum Einsatz kommen. Diese Art der Bleiche ist nicht umweltverträglich und besitzt sogar ein eigenes Bleichsymbol (siehe oben).
6. Natürlich bleichen? Verzichten Sie hierbei bitte auf Hausmittel wie Zitronensäure. Die Säure kann Gummidichtungen und andere Teile ihrer Waschmaschine angreifen und nachhaltig schädigen.
7. Auch Backpulver, welches oftmals empfohlen wird, ermöglicht keine natürliche Bleichung ihrer Wäsche. Die Auffrischung heller Wäschestücke überlassen Sie lieber ihrem (pulverförmigen) Waschmittel.
8. Achtung: Die angegeben Bleichmittel eignen sich nicht für Buntwäsche. Eine Verfärbung kann sich unter Umständen sogar verschlimmern. Wir raten an dieser Stelle zur Gallseife und natürlich zur Beachtung der Bleichsymbole im Etikett. Um Verfärbungen zu vermeiden sollten sie sowohl beim Waschen (Waschsymbole) als auch beim Trocknen (Trocknersymbole) darauf verzichten starke Farben wie Rot oder Blau mit weißer Wäsche zu mischen.



Hinweis: Das Copyright für die (Original-)Symbole liegt bei GINETEX.
© by GINETEX, www.ginetex.de. Gebrauch offiziell erlaubt.