Wäsche waschen für Anfänger

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Wäsche waschen – Man kennt das: Gerade von Zuhause ausgezogen, weiß man häufig nichts über die Behandlung von Wäsche. Gerade Singles und Studenten stehen dabei im Ruf ihre Kleidung nicht nachhaltig genug zu behandeln und sie zu ruinieren. Doch hören wir einmal auf in veralteten Klischees zu sprechen. Schließlich betrifft das Thema Wäsche waschen jeden von uns. Das Problem: Bei den meisten Anfängern sind Verfärbungen oder das Einlaufen der Wäsche quasi an der Tagesordnung. Das muss aber nicht sein – denn Wäsche waschen ist letzten Endes gar nicht so schwer. Sie müssen nur die wichtigsten Regeln im Umgang mit Kleidung beachten – und das sind nicht viele. Also keine Sorge: Wir fassen die Tipps für Anfänger kurz und lassen Sie an dieser Stelle nicht alleine. Wäsche waschen für Anfänger? Kein Problem – waschsymbole.net hilft in drei einfachen Schritten weiter.
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Wäsche waschen: Schritt 1 – Wäsche sortieren

Der erste Schritt stellt das Vorsortieren der Wäsche dar. Hierbei gibt es 3 wichtige Punkte:

Waschsymbole: Die Pflegesymbole auf dem Etikett sind eine große Hilfestellung, wenn es um die Sortierung der Wäsche geht. Kleidung die bspw. nur per Handwäsche gewaschen werden darf, ist zur Seite zu legen. Auch die angegebene Gradzahl auf dem Etikett ist zwingend einzuhalten. Wäsche mit einer niedrigen Gradzahl sollte z.B. zur Seite gelegt werden, wenn sie hauptsächlich Kochwäsche in die Waschtrommel geben wollen. Ein Beispiel: In ihrem Wäschekorb befinden sich Kleidung, Bettwäsche und Handtücher. Wäsche waschen bedeutet: Kochwäsche (also Bettwäsche und Handtücher) von der Kleidung zu trennen. Kleidung kann meistens zu 30 Grad (schonend) gewaschen werden, während Sie für Kochwäsche bis zu 60 Grad aufwenden sollten. Alles klar soweit? Falls Sie die einzelnen Waschsymbole und ihre Bedeutung nicht kennen: Hier klicken.

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Empfindlichkeit: Dieser Punkt hat sehr viel mit den bereits erwähnten Waschsymbolen gemeinsam. Sie liefern Ihnen Hinweise darüber, wie „empfindlich“ Ihre Wäsche eigentlich ist und wie sie behandelt werden muss. So unterscheiden sich bspw. Materialien wie Baumwolle, Leinen, Seide und Polyester. Alles was nicht gleich Baumwolle und Jeans ist, sollte erst einmal genauer betrachtet werden. Falls kein Etikett vorhanden ist, vorsichtshalber nur mit 30 Grad waschen. Denn generell gilt: Meistens reichen 40 oder 30 Grad aus. Nur bei Kochwäsche darf es schon einmal mehr sein.
Verfärbungen: Um ein Verfärben zu vermeiden sollten möglichst ähnliche Farben zusammen gelegt werden. Helle und dunkle Farben gleichzeitig zu waschen ist dementsprechend keine gute Idee. Rote Wäsche gehört ebenfalls gesondert gewaschen – hier kommt es besonders häufig zu den ungeliebten Abfärbungen. Ein Waschprogramm wie „Mischwäsche“ oder „Buntwäsche“ hilft Ihnen an dieser Stelle leider nicht. Ein Beispiel: In ihrem Wäschekorb befindet sich Kleidung in diversen Farben (rot, weiß, blau, schwarz und grün). Dunkle Farben wie blau, schwarz und grün können sie bedenkenlos gemeinsam waschen. Aber: Wäsche waschen bedeutet, dass sie empfindliche Farben wie rot und weiß getrennt davon waschen sollten. Wieso? Weiß steht im Ruf sehr schnell unter Grauschleiern und Verfärbungen zu leiden, während Rot, wie bereits erwähnt, gerne abfärbt. Übrigens: Gerade bei neuer Kleidung sollten Sie besonders vorsichtig sein.

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Wäsche waschen: Schritt 2 – Das richtige Waschmittel

Zum Grundrepertoire gehören Bunt-, Fein- und Vollwaschmittel. Vollwaschmittel sind besonders effektiv, da sie Bleichmittel enthalten, die ab einer Temperatur von 60 Grad aktiviert werden. Es empfiehlt sich für unempfindliche Wäsche wie Bettwäsche, Handtücher und Leinentücher. Denn: Bleichmittel sind für empfindliche Kleidung ungeeignet. Bei Oberbekleidung wie Hemden und Blusen ist schon wieder mehr Vorsicht geboten. Hier eignen sich vor allem Bunt- und Feinwaschmittel zum Wäsche waschen. Ganz einfach zu merken, oder? Hier steht „fein“ schon im Namen. Die einzige Ausnahme bildet stark empfindliche Baumwollbekleidung (u.a. Wollpullover und Schals): Nutzen Sie hierfür ausschließlich flüssiges Wollwaschmittel. Damit gehen Sie in jedem Fall auf Nummer sicher.

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Wäsche waschen: Schritt 3 – Waschgang und Temperatur

Mit Etikett: Waschmaschinen weisen eine große Vielfalt an Pflegeprogrammen auf. Doch lassen Sie sich nicht verwirren – grundsätzlich unterscheidet man nur in Normal-, Fein-, Woll- und Pflegewaschgang. Die Waschsymbole auf dem eingenähten Etikett ihres Wäschestücks geben dabei Aufschluss darüber, welche Waschtemperatur maximal geeignet ist und ob die Wäsche einer pflegeleichten Behandlung bedarf. Bei normaler Kleidung gilt eine Gradzahl von 30 Grad als geeignet. Die Wäsche wird sauber und der Energiebedarf beim Wäsche waschen wird gering gehalten – die Umwelt wird geschont. Natürlich können Sie alternativ höhere Temperaturen für den Waschgang wählen, dies sollte aber eher die Ausnahme sein. Z.B. zum Entfernen von hartnäckigen Verschmutzungen. Also nicht vergessen: Bei tiefsitzenden Flecken muss auf Programme mit hoher Beanspruchung zurück gegriffen werden.
Ohne Etikett: Sollte sich kein Etikett mehr an ihrer Kleidung befinden können Sie Bettwäsche, Handtücher und Leinentücher sicher im Normalwaschgang bei 40 oder 60 Grad waschen. Handelt es sich um unempfindliche Buntwäsche ist die Gradzahl auf 30 bis 40 Grad zu reduzieren. Geeignet sind in diesem Falle sowohl ein normaler als auch ein pflegeleichter Waschgang. Empfindliche Buntwäsche erfordert mehr Aufmerksamkeit. Hier sollten Sie sogar auf einen Feinwaschgang zurückgreifen. Zu guter Letzt verbleibt das Programm mit der niedrigsten Belastung beim Wäsche waschen: Der Wollwaschgang. Doch Achtung: Nicht jedes Wäschestück (aus Wolle) eignet sich zeitgleich für Waschgänge dieser Art. Manchmal kommt auch nur eine Handwäsche in Frage. Sind Sie sich also im Zweifelsfall nicht sicher, waschen Sie lieber von Hand. Achten Sie in diesen Fällen ebenfalls auf eine niedrige Temperatur und geringe Belastung.